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Lexikon

Das Lexikon dient dazu, Ihnen die Bedeutung der in den Steckbriefen verwendeten Ausstattungsmerkmale näherzubringen. Es soll Sie in die Lage versetzen, sich ein eigenes Urteil über die verschiedenen angebotenen Geräte zu bilden. Nicht angestrebt ist eine Darstellung bis ins "letzte technische Detail". Dies würde den Rahmen der Seite sprengen. Möchten Sie tiefer einsteigen, so finden Sie unter Links und Literatur eine Reihe von Anregungen.

Inhaltsübersicht

Akku
Anschlüsse: VGA, DVI, HDMI, USB, Kopfhörer, Mikrofon, Stereoeingang, RJ45
Arbeitsspeicher
Auflösung → CPU
Betriebssystem
Bluetooth
Chipsatz → auch CPU
Cardreader → auch Speicherkartenlesegerät
CPU
Display
ExpressCard
Festplatte
Flashspeicher
GB
Hardware
HDD → auch Festplatte
LAN → auch Netzwerk
HSPA
LED Backlight
Memory-Effekt
MB
Netzwerk
Optisches Laufwerk
Prozessor → auch CPU
RAM
Software
Speicherkarte: SD-(Speicher)Karte, MMC - Multimedia Card, MS - Memory Stick, xD-Picture Card
Speicherkartenlesegerät
SSD → auch Flashspeicher
TFT-Monitor → auch Display
ULV
UMTS

nach obenAkku

auch Akkumulator

Wiederaufladbare Batterie - für ein mobiles, von einer festen Stromquelle unabhängiges Elektrogerät wie das Netbook eines der entscheidenden Bauteile.

Detaillierte Informationen zur Kapazität von Akkus und zu Akkulaufzeiten finden Sie unter Netbook-Akkus.

nach obenAnschlüsse

Anschlüsse dienen dazu, verschiedene externe Geräte (auch periphere Geräte genannt) mit dem Netbook zu verbinden.

VGA

Analoge Schnittstelle für den Anschluss eines zusätzlichen Monitors oder Beamers.

DVI

Digital Visual Interface

Digitale Schnittstelle für den Anschluss eines zusätzlichen Monitors oder Beamers an die Grafikkarte des Netbooks, Nachfolger des VGA-Anschlusses.

HDMI

High Definition Multimedia Interface

Digitale Schnittstelle für den Anschluss eines zusätzlichen Monitors oder Beamers an die Grafikkarte des Netbooks, Nachfolger des DVI-Anschlusses, bei Netbooks bisher kaum verwendet.

Offensichtlichster Unterschied zu DVI ist die deutlich kleinere Anschlussbuchse.

USB

Universal Serial Bus

Schnittstellensystem zum Anschluss zusätzlicher externer Geräte, beispielsweise

  • Ein- und Ausgabegeräte (Drucker, Scanner, Tastatur, Maus)
  • zusätzliche externe Speichermedien (USB-Speicherstick, externe Festplatte)
  • und weiterer Geräte (digitale Kamera, Webkamera)

Besonderheiten:

  • Die Geräte können im laufenden Betrieb angeschlossen und (mit Einschränkungen bei externen Festplatten) entfernt werden - „Hot Plug and Play“.
  • Angeschlossene Geräte mit geringem Stromverbrauch (z.B. geeignete externe Festplatten) können über den USB-Anschluss mit Strom versorgt werden, so dass kein zusätzliches Netzteil notwendig ist.
  • Wenn das Netbook nicht genügend USB-Anschlüsse hat, kann die Zahl der Anschlüsse über einen sog. USB-Hub fast beliebig erweitert werden.

Aktueller Standard ist USB 2.0

Kopfhörer

Audioanschluss "Line out" - meist grün und / oder mit einem stilisierten Kopfhörer gekennzeichnet.

Dient dazu, einen Kopfhörer, zusätzliche Aktivboxen oder eine Stereoanlage anzuschließen.

Mikrofon

Audioanschluss "Mic in" – meist rot oder pink und / oder mit einem stilisierten Mikrofon gekennzeichnet.

Dient dazu, ein Mono-Mikrofon anzuschließen, um das Netbook beispielsweise als Diktiergerät zu nutzen.

Stereoeingang

Audioanschluss "Line in" – meist blau.

Dient dazu, Ton von einem externen Audiogerät wie CD-Gerät, Minidisk oder Video auf den Computer zu übertragen.

RJ45

Das RJ steht für "Registered Jack", also eine genormte Buchse. RJ45 bezeichnet die Buchse für den Anschluss des LAN-Kabels.

Ältere Schnittstellensysteme, wie

  • PS/2
  • parallele und serielle Schnittstellen

sind für Netbooks nicht mehr von Bedeutung.

nach obenArbeitsspeicher

auch Hauptspeicher

Der Arbeitsspeicher ist ein sehr schneller, flüchtiger Speicher, in dem die vom Computer gerade zu bearbeitenden Programme und Anwenderdaten abgelegt werden. Seine Größe wird in → Megabyte (MB) oder → Gigabyte (GB) angegeben.

Flüchtig bedeutet: Die Daten und Programme werden im Arbeitsspeicher nur temporär abgelegt, da er zur Speicherung Strom benötigt. Fällt der Strom aus, wird der Inhalt des Arbeitsspeichers gelöscht, er "verflüchtigt" sich. Für die Programme ist das nicht weiter schlimm, die liegen ja noch auf der Festplatte. Ihre persönlichen Daten aber sind unwiederbringlich verloren, sofern Sie diese nicht regelmäßig auf einen Datenträger wie die Festplatte oder einen USB-Stick gespeichert haben.

Die Größe des Arbeitsspeichers hat unmittelbaren Einfluss auf die Arbeitsgeschwindigkeit: Je mehr Arbeitsspeicher eingebaut ist, umso besser, vgl. dazu auch → CPU.

nach obenBetriebssystem

Ein Betriebssystem ist ein Stück Software, d.h. ein Programm, das die Verwendung und den Betrieb des Netbooks erst ermöglicht. Es verwaltet die Hardware wie Speicher und Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Anwendungsprogrammen.

Auf Netbooks werden fast ausschließlich die Betriebssysteme Linux und Windows XP verwendet.

Genauere Informationen zu den genannten Betriebssystemen und Entscheidungshilfen zur Auswahl des für Sie "passenden" Betriebssystems finden Sie unter Linux oder Windows - das passende Betriebssystem.

nach obenBluetooth

Bluetooth ist eine Funktechnik, mit der das Netbook mit Peripheriegeräten wie kabellosen Tastaturen oder Mäusen kommunizieren kann. Blutooth ersetzt also die Kabelverbindungen zwischen diesen Geräten.

Ältere Versionen sind Bluetooth 1.0, 1.1 und 1.2. Aktuell sind Bluetooth 2.0 und das weiterentwickelte Bluetooth 2.1 - beide tragen auch die Zusatzbezeichnung "EDR" (Extended Data Rate, auf Deutsch "erhöhte Datenrate"). Bluetooth 3.0 ist in Vorbereitung.

Chipsatz

→ CPU

Cardreader

→ Speicherkartenlesegerät

nach obenCPU

Central Processing Unit, dt. Hauptprozessor oder kurz Prozessor

Die CPU ist der zentrale Baustein des Netbooks, der in der Lage ist, Programme auszuführen. Damit ist die CPU entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Netbooks. Die Geschwindigkeit wird über die Taktfrequenz in Gigahertz ausgedrückt.

Je schneller die CPU, umso größer ist die Arbeitsgeschwindigkeit des Netbooks (Einfluss hat aber auch die Größe des → Arbeitsspeichers).

Im Zusammenhang mit der CPU bzw. dem Prozessor taucht öfters auch der Begriff "Chipsatz" auf. Der Chipsatz steuert das Zusammenspiel und den Datenfluß zwischen dem Prozessor, dem → Arbeitsspeicher und vielen weiteren Komponenten. Gemeinsam mit der CPU entscheidet der Chipsatz über die Leistungsfähigkeit und Stabilität des Netbooks.

nach obenDisplay

Flachbildschirm, Anzeigegerät des Netbooks

Die Auflösung des Monitors wird in Bildpunkten (Pixeln) angegeben. Eine Auflösung von 1024 x 600 beispielsweise bedeutet 1024 Bildpunkte waagerecht und 600 Bildpunkte senkrecht. Je höher die Auflösung, desto mehr Details kann das Netbook darstellen.

Handelsübliche Monitore haben ein Seitenverhältnis 4:3 (16:12). Bei Netbooks geht die Entwicklung in Richtung von Breitbildformaten mit einem Seitenverhältnis von 16:10 oder 16:9, d.h. das Bild ist – ähnlich wie bei modernen Fernsehgeräten - im Verhältnis breiter und weniger hoch.

Unterschieden werden matte ("non glare") und spiegelnde ("glare") Displays. Zur Ausleuchtung des Displays → LED Backlight.

nach obenExpressCard

ExpressCards dienen der Erweiterung der Funktionalität des Netbooks. Beispielsweise haben viele aktuelle Netbooks kein integriertes UMTS für mobilen Internetzugang fern ab von WLAN-Hotspots. Abhilfe schafft - sofern ein Expresscard-Steckplatz vorhanden ist - ein UMTS-ExpressCard-Modul.

Es werden zwei verschiedene Bauformen angeboten: ExpressCard/34 (34 mm breit) und ExpressCard/54 (54 mm breit, L-förmig).

nach obenFestplatte

auch: Festplattenlaufwerk oder Hard Disk Drive (HDD)

Auf der Festplatte können – anders als im → Arbeitsspeicher - große Mengen beliebiger Daten dauerhaft gespeichert werden: Sowohl das Betriebssystem und die Anwendungsprogramme als auch Ihre persönlichen Daten wie Texte, Fotos, Filme, E-Mails und vieles mehr.

nach obenFlashspeicher

auch: Solid State Drive oder Solid State Disk (SSD)

Wie auf der Festplatte können im Flashspeicher große Mengen beliebiger Daten dauerhaft gespeichert werden: Sowohl das Betriebssystem und die Anwendungsprogramme als auch Ihre persönlichen Daten wie Texte, Fotos, Filme, E-Mails und vieles mehr.

nach obenGB

Gigabyte

Maßeinheit für die Angabe der Kapazität von Arbeitsspeicher, Festplatten und Flashspeicher sowie für weitere Speichermedien.

1 Gigabyte = 1.024 Megabyte

nach obenHardware

Bezeichnung für alle physisch "greifbaren" Bestandteile eines Computers. Vereinfacht gesagt gehört alles, was angefasst werden kann, zur Hardware, also in unserem Fall insbesondere das Netbook selbst.

Programme und Daten werden dagegen als → Software bezeichnet.

HDD

Hard Disk Drive

→ Festplatte

nach obenHSPA

High Speed Packet Access

High Speed Packet Access ist eine Erweiterung und Weiterentwicklung von UMTS, die höhere Datenübertragungsraten ermöglicht.

LAN

→ Netzwerk

nach obenLED Backlight

LED Backlight ist die modernste Variante zur Beleuchtung des Displays. Während bei alten CCFL-Displays Leuchtstoffröhren an den Seiten als Lichtquelle dienten, liegen beim LED Backlight zahlreiche kleine LEDs direkt hinter dem Display. Die LEDs leuchten das Display heller, gleichmäßiger und kontrastreicher aus, verbrauchen weniger Strom und sind langlebiger.

nach obenMemory-Effekt

Kapazitätsverlust, der eintritt, wenn Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) häufig nur teilweise entladen und wieder aufgeladen werden. Da die Verwendung von Nickel-Cadmium-Akkus EU-weit stark eingeschränkt wurde, stellt der Memory-Effekt für Netbooks kein Problem mehr dar.

nach obenMB

Megabyte

Maßeinheit für die Angabe der Kapazität des Arbeitsspeichers.

1.024 Megabyte = 1 Gigabyte

nach obenNetzwerk

Verbindung zwischen Rechnern, um Daten auszutauschen.
Im Zusammenhang mit der technischen Beschreibung der Netbooks sind zwei Begriffe relevant:

LAN

Local Area Network, dt. lokales Netz

Der LAN-Anschluss dient dazu, die Netzwerkkarte des Netbooks mit dem DSL-Router zu verbinden und ermöglicht damit einen kabelgebundenen Zugang zum Internet.

Vorteil: Keine Gedanken zur Sicherheit notwendig (bezüglich der Funkübertragung vertraulicher Daten)
Nachteil: Eingeschränkte Bewegungsfreiheit

W-LAN

auch Wireless LAN
Wireless Local Area Network, dt. drahtloses lokales Netzwerk

Ein W-LAN ermöglicht eine drahtlose Verbindung des Netbooks mit dem Internet – entweder zu Hause über den eigenen DSL-Anschluss oder unterwegs über sogenannte Hotspots z.B. in Flughäfen und Bahnhöfen, Restaurants oder Hotels.

Der Standard 802.11b erlaubt eine Datenrate von 11 Mbit/Sekunde; der Standard 802.11g von 54 Mbit/Sekunde (und ist damit schneller). Beachten Sie aber: Je mehr Decken und Wände sich zwischen zwei W-LAN-Geräten befinden, umso geringer ist die Übertragungsqualität und damit die maximale Datenübertragungsrate. Bei sehr ungünstigen Gegebenheiten ist kein Empfang mehr möglich.

Vorteil: Kein "Kabelsalat", volle Bewegungsfreiheit
Nachteil: Da die Übertragung der Daten nicht kabelgebunden sondern per Funk geschieht, muss ein W-LAN mit geeigneten Maßnahmen abgesichert werden

nach obenOptisches Laufwerk

Optische Laufwerke wie CD- oder DVD-Laufwerke und -Brenner werden in Netbooks nicht eingebaut, können aber über USB angeschlossen und genutzt werden.

Prozessor

→ CPU

nach obenRAM

Random-Access-Memory, dt. Speicher mit wahlfreiem Zugriff oder auch Schreib-/Lesespeicher

→ Arbeitsspeicher

nach obenSoftware

Bezeichnung für die auf dem Netbook installierten Computerprogramme mit den dazugehörigen Daten, insbesondere das → Betriebssystem und die Anwendungsprogramme.

nach obenSpeicherkarte

auch Flash Card oder Memory Card

Eine Speicherkarte ist ein kompakter, wiederbeschreibbarer Massenspeicher für den Einsatz in kleinen mobilen elektronischen Geräten wie Digitalkameras, Videokameras, Camcordern, MP3-Playern, GPS-Geräten sowie PDAs und Handhelds.

SD-(Speicher)Karte

Das zur Zeit am meisten verbreitete Speicherkartenformat.

SD-Karten gibt es grundsätzlich in 2 Varianten:

  • als Standard-SD-Speicherkarte mit einer Kapazität bis zu 2 GB,
  • als weiterentwickelte SDHC-Speicherkarte (= SD High Capacity) mit einer Kapazität bis zu 32 GB.

Zu beiden Varianten gibt es auch noch weiter miniaturisierten Versionen als miniSD-Karte und microSD-Karte, die sich nur mittels eines Adapters in den in Netbooks üblichen Cardreadern verwenden lassen.

MMC - Multimedia Card

Vorläufer der SD-Karte mit einer Speicherkapazität bis zu 4 GB.

MMCs lassen sich in Geräten mit SD-Karten-Steckplatz weiterhin benutzen. Umgekehrt kann eine SD-Karte jedoch nicht in Geräten genutzt werden, die nur für MMC-Karten ausgelegt sind.
Auch hier gibt es weiter miniaturisierte Versionen als RS-MMC (Reduced Size Multimedia Card) und Multimedia Card micro, die vorwiegend in Mobiltelefonen eingesetzt werden.

MS - Memory Stick

Sony-eigener Standard, der fast ausschließlich in den mobilen Geräten der Firma Sony verwendet wird.

Es werden verschiedene Varianten angeboten, hier die wichtigsten:

  • Memory Stick (MS),
  • Memory Stick Duo (MSD),
  • Memory Stick PRO (MSP),
  • Memory Stick PRO Duo (MSPD).

Eine miniaturisierte Variante Memory Stick Micro (MSM) wird unter anderem in verschiedenen Mobiltelefonen von Sony Ericsson eingesetzt.

Die Memory Sticks der Firma Sony sind nicht zu verwechseln mit USB-Sticks, die ebenfalls oft als Memory Sticks bezeichnet werden.

xD-Picture Card

Speicherkarte von Fuji und Olympus, die hauptsächlich in den Digitalkameras der beiden Firmen eingesetzt wird. Zunehmend verwenden aber auch Fuji und Olympus in ihren aktuellen Kameras SD-Karten, so dass die Zukunft der xD-Picture Card ungewiss ist.

nach obenSpeicherkartenlesegerät

auch Cardreader

Das Speicherkartenlesegerät ermöglicht das Lesen und Beschreiben von -> Speicherkarten. Auf diese Weise können beispielsweise Bilder von der Digitalkamera auf das Netbook oder Audiodaten vom Netbook auf einen MP3-Spieler übertragen werden.

nach obenSSD

Solid State Drive, auch Solid State Disk, dt. Festkörperspeicher

→ Flashspeicher

nach obenTFT-Monitor

auch TFT-Display

→ Display

nach obenULV

Ultra Low Voltage

Kennzeichnung für besonders stromsparende Prozessoren

nach obenUMTS

Universal Mobile Telecommunications System

UMTS steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard, möglich sind. Für mobiles (Video)Telefonieren, Surfen und für mobile Multimediaanwendungen setzt UMTS auf Grund seiner Leistungsfähigkeit neu Maßstäbe.