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Netbookwissen

Kaufentscheidung

Nach dem Kauf

Netbook-Konzept

Netbooks sind im Gegensatz zu konventionellen Notebooks und Subnotebooks leistungsschwächer, das Display ist in der Regel etwas kleiner (Bilddiagonale von 8,9 - 12,1 Zoll), ein Optisches Laufwerk ist grundsätzlich nicht integriert. In Abgrenzung zu den UMPC haben Netbooks nur selten einen Touchscreen, dafür aber eine vollwertige Tastatur und ein Touchpad.

Die Geräte sind vorwiegend für die Internetnutzung, Büroarbeiten und zum Abspielen von Musik oder Videos konzipiert.

Als Betriebssystem kommen inzwischen fast ausschließlich Microsofts Windows XP und Windows 7 zum Einsatz. Für Windows Vista ist die Rechenleistung der meisten Netbooks nicht ausreichend. Linux selbst spielt kaum noch eine Rolle, neue Betriebssysteme auf Linux-Basis wie Google Android spielen (noch) keine Rolle.


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Standardausstattung

Im Jahr 2009 konnten sich die Hersteller fast ausschließlich über das Design differenzieren.

Typisches Netbook mit Windows XP im Herbst 2009

  • 8,9 oder 10,1/10,2 Zoll Display mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten
  • Intel Atom-Prozessor N270 mit 1,6 GHz Takt oder N280 mit 1,66 GHz Takt
  • 1 GB DDR2 Speicher
  • Festplatte mit 160 GB

Die weitgehende Einheitsausstattung resultierte aus den Lizenzbedingungen, die Microsoft für die Verwendung von Windows XP vorgibt. Im Sommer 2009 wurden die Beschränkungen ein Stück weit gelockert, sodass inzwischen auch Netbooks mit 11,6 und 12,1 Zoll und einer Auflösung bis zu 1.280 x 800 bzw. 1.366 x 768 Pixeln angeboten werden.

Die Einführung von Windows 7 ist mit einer weiteren Lockerung der Lizenzbedingungen verbunden. So wurde die maximale Größe der Festplatte von 160 auf 250 GB angehoben.

Typisches Netbook mit Windows 7 im Winter 2010

  • Displaygröße: 10 - 12 Zoll
  • Auflösung: 1.024 x 600 Bildpunkte bis hin zu 1.366 x 768 Bildpunkten
  • Intel Atom-Prozessor N270 mit 1,6 GHz Takt oder N280 mit 1,66 GHz Takt
  • 1 - 2 GB DDR2 Arbeitsspeicher
  • Festplatte mit 160 - 250 GB

Man sieht, dass sich die einzelnen Geräte inzwischen auch technisch deutlicher unterscheiden. Dieser Trend wird sich durch die größere Auswahl an Prozessoren, die vermehrte Verwendung von Touch-Screens und neue Entwicklungen bei den Betriebssystemen verstärken.


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Unterschiede in der Ausstattung

Die Beschränkungen seitens Microsoft und die daraus resultierende Einheitsausstattung machen es den Herstellern schwer, sich von Mitbewerbern zu differenzieren. Bleibt die Frage, worin unterscheiden sich denn nun die einzelnen Modelle?

Displaygröße, Tastatur und Gewicht

Seit dem Asus Asus Eee PC 701 4G ist die Displaygröße stetig angewachsen. 7 Zoll mit einer Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten und einer entsprechend kleinen Tastatur waren schlichtweg zu fitzelig, um vernünftig damit zu arbeiten.

Prinzipiell gilt: Je größer das Display, umso mehr Platz auch für die Tastatur und umso höher der Schreibkomfort. Allerdings legt mit der Größe natürlich auch das Gewicht zu.

Displayqualität

Um die Frage mattes oder glänzendes (spiegelndes) Display ist ein wahrer Glaubenskrieg entstanden. Fakt ist, dass mehr und mehr Hersteller ihre Netbooks mit einem glänzenden Display ausstatten. Schenkt man dagegen den diversen Diskussionen im Web Glauben, so bevorzugen die meisten User matte Displays.

Weitere entscheidende Faktoren sind Helligkeit und Kontrast.

Akkulaufzeit

Netbooks sind für den mobilen Einsatz prädestiniert. Daher ist die Akkulaufzeit sicherlich eines der Hauptargumente für die Kaufentscheidung. Schafften die ersten Modelle gerade mal 3 Stunden, so werden inzwischen bis zu 11 Stunden versprochen.

Betriebssystem

Auch hier hat ein starker Wandel stattgefunden. Windows XP dominiert inzwischen klar. Mit Linux, dem Standardbetriebssystem der Netbooks der ersten Stunde, werden nur noch wenige Modelle angeboten. Seit Herbst 2009 gibt es auch die ersten Netbooks mit Windows 7.

CPU

Netbooks werden mit unterschiedlichen CPUs angeboten. Alle sind auf möglicht geringen Stromverbrauch und nicht auf maximale Geschwindigkeit angelegt. Leistungsmäßig sind die Unterschiede entsprechend gering.

Weitere Ausstattungsvarianten

Unterschiede gibt es in den Ausstattungsdetails. Während Bluetooth inzwischen meist zum Standard gehört, ist UMTS in der Regel nur optional und gegen einen deutlichen Aufpreis erhältlich.

Die eingebauten Webcams unterscheiden sich in der Auflösung: Üblich sind Varianten mit 0,3 und 1,3 Megapixeln.

Design

Und nicht zuletzt entscheidet natürlich das Design. Vom verlässlichen aber klobigen Arbeitstier bis hin zum schlanken Edelnetbook im Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl bleibt hier kein Wunsch offen.


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